27.03.2006

Bayer AG kündigt Verkauf von H.C. Starck an

Die Bayer AG will mit der Übernahme der Schering AG ihr HealthCare-Geschäft signifikant stärken. Der Bayer-Vorstand hat im Rahmen der Finanzierungsplanung beschlossen, die Beteiligungsgesellschaften H.C. Starck und Wolff Walsrode zu veräußern.

Seit der Angliederung war die H.C. Starck eine wertvolle und geschätzte Ergänzung des Portfolios von Bayer MaterialScience. „Wir sehen die Trennung mit Wehmut, aber auch mit großer Zuversicht für H.C. Starck“, kommentiert der BMS-Vorstandsvorsitzende Dr. Hagen Noerenberg den Schritt. „Wir haben in den vergangenen Jahren auf sehr innovativen Feldern intensiv zusammengearbeitet. Diese gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bietet ungeachtet der aktuellen Veränderungen eine gute Grundlage zur Weiterentwicklung verbleibender gemeinsamer Projekte.“

„H.C. Starck hat eine starke Tradition, ist heute schlanker und wettbewerbsfähiger denn je und verfügt über ein beachtliches Entwicklungspotential“, betont H.C. Starck-Geschäftsführer Dr. Heinz Heumüller. Erst im vergangenen Jahr wuchs der Umsatz des Unternehmens um 31 Prozent auf 920 Millionen Euro. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir für unsere Mitarbeiter weiterhin ein solider Arbeitgeber, für unsere Kunden ein geschätzter Geschäftspartner und an unseren Standorten ein guter Nachbar bleiben werden.“ Geschäftsleitung und Mitarbeiter werden sicherstellen, dass alle Geschäftsbeziehungen zur vollsten Zufriedenheit aller Partner weitergeführt werden.

Die weiteren Schritte zur geplanten Veräußerung sollen im Interesse aller Beteiligten zügig erfolgen.

Für weitere Informationen siehe www.bayer.de


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