AMPERSINT® MAP – Die einzigartigen Bindersysteme für die Hartmetallproduktion

H.C. Starck bietet für die Hartmetallproduktion einzigartige vorlegierte Bindersysteme auf Eisenbasis mit geringem bis sehr hohem Bindemittelgehalt an.

Derzeit werden hochwertige Hartmetalle hauptsächlich aus Wolframcarbid (WC) mit einer Bindephase aus Kobalt (Co) gesintert.

Hartmetallbohrer Ampersint MAP

Diese Technologie wird jedoch aufgrund unbeständiger Kobaltpreise, der Korrosion von Hartmetallen in Säuren sowie aus Umweltgesichtspunkten kritisch betrachtet.

Aus diesem Grund bietet H.C. Starck alternative Bindemittel unter dem Markennamen AMPERSINT® MAP an, die hauptsächlich aus Eisen mit nur einer geringen Menge an Kobalt bestehen. Die AMPERSINT® MAP Bindemittel wurden speziell für die Hartmetallherstellung entwickelt. Sie stellen sowohl eine wirtschaftliche als auch ökologische Alternative zu konventionellen Kobaltpulvern dar. Zugleich bieten die aus AMPERSINT® MAP hergestellten Hartmetallprodukte identische oder sogar verbesserte Materialeigenschaften. Der Kohlenstoffgehalt kann an die speziellen Anforderungen der Hartmetallanwendungen angepasst werden, wodurch kundenspezifische Werkstoffe und Verfahren gestaltet werden können.

Die AMPERSINT® MAP Pulver von H.C. Starck können ebenso wie konventionelle Kobaltbinder verarbeitet werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pulvermischungen werden durch die geringeren Sintertemperaturen lokale Eutektika vermieden und eine einheitlich legierte Bindephase erreicht. Die Eigenschaften des Bindemetalls wie die Abriebfestigkeit, das Verhalten bei hohen Temperaturen und die Korrosionsbeständigkeit werden durch die Anpassung des Gehalts an Eisen, Nickel und Kobalt beeinflusst. AMPERSINT® MAP Pulver verfügen über ein hervorragendes Bindeverhalten mit anderen Materialbestandteilen wie Wolframcarbid und Kohlenstoff, um Hartmetallprodukte mit ausgezeichneten Eigenschaften herstellen zu können.

Die typischen Nachteile von Kobalt wie das Ausfällen, die Phasenänderung und das Kornwachstum werden eliminiert. Ein weiterer Vorteil dieses Bindersystems im Vergleich zur Verwendung von Kobalt ist die wesentlich geringere Inhalationstoxizität der Hartmetallpulver und des Schleifstaubs.

AMPERSINT® MAP A6050 ist eine erprobte Bindelegierung, die sich auch für weniger anspruchsvolle Schritte der Metallbearbeitung wie Fräsen und Oberflächenveredelung eignet. Die AMPERSINT® MAP Produkte des Typs M besitzen dagegen eine sehr hohe Stoßfestigkeit sowie Ermüdungsbeständigkeit und eignen sich hervorragend für Bindemittelgehalte über 10 Prozent. Typische Anwendungen sind beispielsweise die Herstellung von Holz- und Steinschneidwerkzeugen und Verschleißteilen.

Wir informieren Sie gerne genauer über die Einsatzmöglichkeiten von AMPERSINT® MAP. Bitte kontaktieren Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Anfrage. 

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