Business Performance 2016: H.C. Starck rechnet 2017 mit nachhaltiger Erholung der Kernmärkte

Jahr Umsatz (in Mio €)
2016 688
2015
815
2014 786
2013 704
2012
863
H.C. Starck rechnet für das Geschäftsjahr 2017 mit nachhaltiger Erholung seiner Kernmärkte. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 ging der Umsatz auf Grund des schwierigen Marktumfelds und sinkender Rohstoffnotierungen auf 688,4 Millionen Euro zurück und lag unterhalb des Vorjahresumsatzes von 815,2 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2016 beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 2600 Mitarbeiter (2015: rund 2700).

Die Division Tungsten Powders behauptete 2016 ihre starke Stellung auf dem europäischen Markt. In China und Vietnam konnten die Joint Ventures des Unternehmens im vergangenen Jahr ihre Kapazitäten voll auslasten und erreichten eine deutliche Steigerung bei Produktivität und Umsatz. Auch für das kommende Jahr ist es unser Ziel, unsere Rohstoffversorgung unabhängig zu machen von steigender Volatilität und Spekulationen auf dem Rohstoffmarkt. Deshalb verarbeiten wir nicht nur Erzkonzentrate, sondern recyceln im steigenden Umfang Sekundärmaterialien, um unsere Versorgung mit kostengünstigen Rohstoffen zu sichern.

Trotz des stagnierenden Elektronikmarktes konnte die Division Tantalum/Niobium Powders ihre Vorreiterrolle in den wichtigen Marktsegmenten 2016 erfolgreich verteidigen. Um die steigende Nachfrage zu bedienen, wurden die Kapazitäten in Goslar weiter ausgebaut. Weiteres Wachstumspotenzial besteht durch die zunehmende Vernetzung von Dingen, beispielsweise im sogenannte „Internet of Things“ oder bei der „Car-2-Car“-Kommunikation. Zudem greifen auch im Bereich Tantalum/Niobium Powders die Turnaround-Maßnahmen und haben positive Auswirkungen auf die Profitabilität. Über die Tochtergesellschaft H.C. Starck Smelting GmbH & Co. KG werden tantalhaltige Schlacken und andere Recyclingmaterialien kosteneffizient aufbereitet. Das macht H.C. Starck unabhängiger von Preisschwankungen auf dem Weltmarkt und sichert ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bei hochkapazitiven Tantalpulvern für den Tantalkondensatormarkt.

Durch nachhaltige Effizienzsteigerung konnte die Division Surface Technology and Ceramic Powders die Wettbewerbsfähigkeit deutlich steigern. Eine breite Produktpalette und Kunden aus unterschiedlichen Branchen trugen dazu bei, die Auswirkungen des anhaltend schwachen Öl- und Gasmarktes in anderen Marktsegmenten auszugleichen. Besonders im Bereich der hochtemperaturfähigen Beschichtungen für moderne Gasturbinen und Triebwerke konnte H.C. Starck seine Marktanteile dank führender Produktqualität ausbauen. In den kommenden Jahren ist vor allem im Bereich des 3D-Drucks (Additive Fertigung) mit weiterhin deutlichen Anstieg der Nachfrage zu rechnen, den H.C. Starck mit dem derzeitigen und in der Entwicklung befindlichen Produktportfolio bedienen wird.

Vom anhaltenden Wachstum der Additiven-Fertigungs-Branche profitiert H.C. Starck divisionsübergreifend. Für zahlreiche Anwendungen, beispielsweise in der Luftfahrt, in Medizin- und Automobiltechnik und beim Maschinenbau, sind Materialien von höchster und reproduzierbarer Qualität nötig. Diese Anforderungen erfüllen die Metallpulver, Technologiemetalle und keramischen Pulver von H.C. Starck nachweislich in zahlreichen Produkten und Anwendungen hervorragend.

Mitarbeiter

Mitarbeiter weltweit H.C. Starck
Weltweite Verteilung nach Regionen:
  • 61 % Deutschland
  • 17 % USA
  • 9 % Thailand
  • 7 % China
  • 3 % Japan
  • 2 % Kanada
  • 1 % Großbritannien
Mitarbeiter Deutschland H.C. Starck
Regionale Aufteilung in Deutschland:
  • 60 % Goslar
  • 20 % Laufenburg
  • 11 % Selb
  • 7 % Hermsdorf
  • 2 % München