Meilensteine der H.C. Starck-Unternehmensgeschichte

1920
Unternehmensgründung als Handelsgeschäft für Metalle und Erze durch Hermann C. Starck in Berlin.
1925
Gründung der Tochtergesellschaft H.C. Starck, Inc. in New York.
1935
Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der Gebr. Borchers AG in Goslar. Die Gebr. Borchers AG wurde 1807 gegründet und produzierte seit 1889 wolframhaltige Produkte.
1935-45
Im 2. Weltkrieg ist H.C. Starck in das Autarkie- und Zwangssystem der NS-Kriegswirtschaft eingebunden. In dieser Zeit wird die Produktion maßgeblich durch den Einsatz von schätzungsweise 1.500 Kriegsgefangenen, Zivilarbeitern und zumeist aus Osteuropa stammenden Zwangsarbeitern aufrechterhalten.
1945–70
Patent für die Herstellung hochreiner Tantal- und Niobmetallpulver; Reduktionskapazitäten für Wolfram- und Molybdänmetallpulver werden ausgebaut und umfassend modernisiert.
1977
Gründung der japanischen Tochtergesellschaft Hermann C. Starck Far East Co., Ltd.
1986
Die Bayer AG übernimmt die Mehrheit von H.C. Starck.
1990
Starck übernimmt die Tantalhalbzeugaktivitäten der US-amerikanischen Fansteel und somit auch die Aktienmehrheit des japanischen Tantalmetallpulver-Produzenten V-Tech-Fansteel.
1996
Übernahme des thailändischen Tantalproduzenten TTA und Umbenennung in H.C. Starck (Thailand) Co. Ltd.
2000
H.C. Starck erwirbt die Mehrheit der amerikanischen CSM-Gruppe und integriert diese als Geschäftsbereich Fabricated Products (FPR) mit Sitz in Newton (USA).
2001
H.C. Starck übernimmt die ehemalige Shell-Tochter TeCe Technical Ceramics in Selb (Deutschland) und integriert diese als Geschäftsbereich Ceramics ins Unternehmen.
2007
Der Bayer Konzern verkauft H.C. Starck an ein Konsortium aus den beiden Finanzinvestoren Advent International and Carlyle Group.
2007-2009
Umfassende und nachhaltige Neupositionierung von H.C. Starck mit einem voll integrierten Geschäftsmodell und Schwerpunktsetzung auf die Kernkompetenzen der fünf unverzichtbaren Technologie-Metalle.
2010
H.C. Starck und die Japan New Chisso Corporation gründen ein Joint Venture mit dem Namen „CS Energy Materials“ zur Entwicklung und Produktion von Vorstoffen für Lithium-Ionenbatterien.
2011
H.C. Starck gründet ein Joint Venture mit der Jiangxi Rare Metals Tungsten Holding Group Co. Ltd. zur Stärkung des Wolframgeschäftes in China.
2012
Im Juli startet im japanischen Minamata das Joint Venture CS Energy Materials und somit die Produktion von Kathoden-Material für leistungsstarke Lithium-Ionen-Batterien, die eine Schlüsseltechnologie für den Elektro- und Hybridfahrzeugmarkt sind.
2013
H.C. Starck gründet mit Nui Phao Mining ein Joint Venture zur Herstellung von Wolfram-Chemikalien in Vietnam.