H.C. Starck Tungsten lässt CO2-Fußabdruck in Goslar zertifizieren

Goslar, 7. Mai 2026 – Der Wolframspezialist H.C. Starck Tungsten Powders hat durch den TÜV Nord CERT erstmals den CO₂e‑Fußabdruck am größten Produktionsstandort Goslar zertifizieren lassen.

Die Datensammlung dient dem Unternehmen als Grundlage für die Weiterentwicklung der Klimastrategie. Diese zielt nicht nur darauf ab, den Standort Goslar bis 2045 treibhausgasneutral zu betreiben, sondern soll auch Kunden dabei unterstützen, ihren eigenen ökologischen Fußabdruck zu minimieren.

Die zertifizierten Daten unterstreichen unter anderem die hohe Bedeutung des Wolframrecyclings aus Metallschrotten, das gegenüber Primärrohstoffen mehr als die Hälfte der Klimaemissionen einspart. H.C. Starck gewinnt auf diese Weise bereits heute rund 80 Prozent des Bedarfs am Standort Goslar.

„Wir sind nach unserem Kenntnisstand das erste Unternehmen unserer Branche, das den aufwändigen Prozess einer offiziellen Zertifizierung durchlaufen hat“, sagt Standortleiterin Juliane Saupe. „Dafür haben unsere Teams in zweijähriger Arbeit buchstäblich Tausende von Einzeldaten zusammengetragen, analysiert und zueinander in Beziehung gesetzt. Diese Initiative unterstreicht einmal mehr unser Engagement für nachhaltiges Wirtschaften, nicht zuletzt durch den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für kritische Rohstoffe.“

Der CO2e-Fußabdruck umfasst die Scopes 1, 2 (marktbasiert) und 3. Dazu gehören Emissionen aus stationärer und mobiler Verbrennung und Prozessen; flüchtige Emissionen; Emissionen aus importiertem Strom und Dampf sowie Brennstoff- und energiebezogene Emissionen; Emissionen aus beschafften Waren und Dienstleistungen, Kapitalgütern, vorgelagertem Transport, Entsorgung von Abfällen, Geschäftsreisen, Pendlerverhalten und Investitionen.

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